Elisabeth von Thüringen

Landgräfin Elisabeth von Thüringen (* 1207 in Sárospatak, Ungarn; † 17. November 1231 in Marburg; Gedenktag: 19. November) ist eine herausragende Heilige des Mittelalters.

Leben

Noch in Kindesjahren wurde sie mit dem Landgrafensohn Hermann verlobt und nach Thüringen geschickt. Nachdem auch Hermanns Vater starb, sollte sie zunächst zurückgeschickt werden.

Sie ehelichte Ludwig, der allerdings 1227 auf einem Kreuzug starb. Elisabeth wurde mit ihren drei Kindern von der Wartburg vertrieben mit der Begründung, sie gäbe zu viele Almosen. Nach Unterkunft in einem Schweinestall fand sie bei einem Onkel Zuflucht. Sie errichtete mit ihrem Vermögen ein Spital, in dem sie selbst als Pflegerin arbeitete.

Gestorben ist Elisabeth mit 24 Jahren. Vier Jahre später wurde sie heilig gesprochen. Philipp von Hessen ließ ihre Gebeine während der Reformation aus dem Sarg entfernen, um ihre Verehrung zu beenden.

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