Empirie
Der Begriff Empirie (v. griech.: empereia Erfahrung) bezeichnet
- eine Methode, die sich auf Erfahrungen stützt, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen.
- aus der Erfahrung gewonnene Kenntnis, Erfahrungswissen
Das Wissenschaftsverständnis der Empirie steht in vielen Wissenschaftsgebieten vor allem in der Geisteswissenschaft im Widerstreit mit der Hermeneutik
Empirie in den Erziehungswissenschaften
Die historische Entwicklung:
- um 1900 Anfänge
- Wilhelm Wund, Psychologe, vormals Mediziner
Gedächtnisexperimente, Wahrnehmungsexperimente
- Ernst Meumann Pädagoge, Schüler von Wund,
Lernexperimente
- Wilhelm Ley, Pädagoge, starker Konkurrent für Meumann Experimente im Volksschulbereich
- Behaviorismus, Verhaltenstheorie
- Pavlov
- Thorndike
- Burrhus Frederic Skinner
- um 1945
- Heinich Rotha
Testverfahren
- von 1950 bis 1960
- Höhepunkt der Empirie in der deutschen Pädagogik
- Mager, Operationalisierung
- Bloom
- um 1960
- zunehmend Einsprüche aus der Hermeneutik
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