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Erforschte Tatbestände sind:
In zunehmendem Maße werden Methoden der empirischen Sozialforschung in anderen Sozialwissenschaften (Ethnologie, Psychologie, Wirtschaftswissenschaften, Politologie) und besonders in der kommerziellen Markt- und Meinungsforschung eingesetzt.
Die empirische Sozialforschung entwickelte sich im 17 und 18. Jahrhundert aus verschiedenen Disziplinen, u.a. der Statistik. Im 19. Jahrhundert diente sie (hauptsächlich in den USA) der Untersuchung von Integrationsproblemen und Armut, während im 20. Jahrhundert (vor allem in der zweiten Hälfte) die Meinungs- und Marktforschung in den Mittelpunkt rückte.
Qualität vs. Quantität in den Sozialwissenschaften
Insbesondere in den Sozialwissenschaften gibt es eine hitzige Diskussion darüber ob es besser ist Messungen mittels qualitativer Methoden oder quantitativer Methoden durchzuführen. Der Vorteil quantitativer Methoden liegt hierbei darin, dass sich die Messergebnisse mit algebraischen (Addition, Mulitpliaktion), beziehungsweise den darauf basierenden stochastischen Methoden (Mittelwert, Varianz, etc.) weiter verarbeiten lassen. Qualitative Sozialforschung zeichnet sich traditionell durch ein Misstrauen gegenüber der Standardisierung quantitativer Erhebungsmethoden aus: Kritisiert wird vor allem die mangelnde Offenheit, die Künstlichkeit der Erhebungssituation und die Ausblendung sozialer Phänomene die nicht in den standardisierten Methoden erfasst werden. Sie versucht soziales tiefergründiger zu erforschen und verborgene Sinnstrukturen sichtbar zu machen.