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Die Encyclopædia Britannica ist eine Englischsprachige Enzyklopädie. 1994 beschrieb sie die Zeitung New York Times ([1]) '...als das älteste und renommierteste Referenzwerk der Nation [Amerika]'. Ihre Artikel sind im allgemeinen genau durchdacht, zuverlässig und gut geschrieben.
Die Encyclopædia Britannica wurde seit 1768 von Adam und Charles Black als ein Produkt der schottischen Aufklärung in Edinburgh, Schottland verlegt. Im Vergleich zur Französischenen Encyclopédie war die Britannica jedoch eine extrem konservative Publikation. Spätere Editionen wurden gewöhnlich dem regierenden Monarchen gewidmet. Um 1870 zog der Verlag für die 9. und 10. Auflage von Schottland nach London um und wurde mit der Zeitung The Times verbunden. Mit der Universität Cambridge arbeitete der Verlag für die 11. Auflage zusammen. Nach der 11. Auflage stand erneut ein Umzug an, da die Markenrechte und die Veröffentlichungsrechte an Sears Roebuck verkauft worden waren. Neuer Firmensitz wurde Chicago, USA. Der gegenwärtige Verlag, der auch die Markenrechte für den Begriff "Britannica" erworben hat, ist die Encyclopædia Britannica Inc. (Encyclopædia ist richtig zu buchstabieren mit æ, der ae-Ligatur).
Im Jahre 2004 enthält die Encyclopædia Britannica 75.000 Artikel mit 44 Millionen Wörtern. Sie kann in Papierform erworben werden (32 Bände, Listenpreis $1400), online Subscription werden (knappe Erläuterungen sind kostenlos) oder als CD-ROM bzw. DVD offline gelesen werden.
Editionsgeschichte
{| cellspacing="0" border="1" cellpadding="2"
! Auflage
! herausgegeben
! Umfang
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| align="right" | 1. || 1768-1771
| 3 Bände
|-----
| align="right" | 2. || 1777-1784
| 10 Bände
|-----
| align="right" | 3. || 1788-1797, 1801 Sup.
| 18 Bände + 2 Sup.
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| align="right" | 4. || 1801-1809
| 20 Bände
|-----
| align="right" | 5. || 1815 || 20 Bände
|-----
| align="right" | 6.
| 20 Bände + 2 Sup. |----- | align="right" | 7. || 1830-1842 | 21 Bände |----- | align="right" | 8. || 1852-1860 | 21 Bände + Index |----- | align="right" | 9. || 1870-1890 | 24 Bände + Index || (1) |----- | align="right" | 10. || 1902-1903 | 9. Aufl. + 9 Suppl. || (2) |----- | align="right" | 11. || 1910-1911 | 29 Bände || (3) |----- | align="right" | 12. || 1921-1922 | 11. Aufl. + 3 Suppl. |----- | align="right" | 13. || 1926 || 11. Aufl. + 6 Suppl. |----- | align="right" | 14. || 1929-1973 | 24 Bände |----- | align="right" | 15. || 1974-1984 | 28 Bände |----- | align="right" | 16. || 1985- || 32 Bände |}
Aufl. = Auflage Suppl. = Supplement
(1) in der 9. Auflage gab es besondere von Prominenten geschriebene Artikel wie die über Elektrizität und Magnetismus von James Maxwell und der über Wärme von William Thomson (aus dem später Lord Kelvin wurde).
(2) der 10. Auflage wurde ein Band mit Karten und ein Indexband zugefügt
(3) die 11. Auflage wird als die klassische Edition der Encyclopædia betrachtet und ist als public domain frei (siehe 1911 Encyclopaedia Britannica).
Seit der 15. Auflage wird die gedruckte Version in drei Teilen präsentiert, die jeweils eine unterschiedliche Funktion haben. Die sogenannte Micropædia mit eher knappen Artikeln dient der Einführung. Wem das nicht reicht, der kann in der Macropædia in die Tiefe gehende Artikel finden. In der Propædia werden die Themen nochmals in ausführlichen, übergreifenden Essays dargestellt.
Die erste CD-ROM Edition kam 1994 heraus.
Quellen
2) New York Times vom (8. Februar 1994): auf Seite 1 der Rubrik Wirtschaft wird über die Ankündigung von Britannica berichtet online zu gehen
Weblinks