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Im Hadrianeum wurden folgende Persönlichkeiten beigesetzt:
Der architektonische Stil mag ungewöhnlich erscheinen, aber es gab damals ähnliche Bauten, wie das Mausoleum des Kaisers Augustus auf dem Marsfeld, von dem heute nur mehr eine Ruine übrig ist. Der Stil geht auf die noch viel älteren Grabbauten der Etrusker zurück.
Als die Stadtmauer von Kaiser Aurelian (die Aurelianische Mauer) unter den Kaisern Honorius (395 - 423) und Arcadius (395 - 408) verstärkt wurde, integrierte man das solide gebaute Mausoleum als Zitadelle in die Befestigungen.
Den heutigen Namen erhielt die Anlage im Jahr 590, als in Rom die Pest wütete. Papst Gregor soll über dem Grabmal die Erscheinung des Erzengels Michael gesehen haben, der ihm das Ende der Pest verkündete. An diese Episode erinnert heute noch die Statue des Engels auf der Spitze des Gebäudes.
Ab dem 10. Jahrhundert war die Engelsburg im Besitz der Päpste und diente als Zuflucht, unter anderem während der großen Plünderung Roms (der "Sacco di Roma") durch die Truppen von Kaiser Karl V im Jahr 1527. Ein geheimer Gang (Passetto oder Corridore di Borgo genannt) im Inneren einer Festungsmauer verbindet die Engelsburg mit dem Palast des Papstes.
Die Engelsburg diente in späteren Jahren auch als Gefängnis.
Touristische Hinweise