Engstingen

Engstingen ist eine Landgemeinde auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb. Sie besteht aus den Ortsteilen Großengstingen, Kleinengstingen und Kohlstetten sowie dem Gewerbepark Haid.

{| border="0" cellpadding="2" cellspacing="1" bgcolor="#FFDEAD" style="float:right; margin-left:15px" ! Wappen ! Karte |---- bgcolor="#FFFFFF" | align="center" | | align="center" | |---- ! colspan="2" | Basisdaten |---- bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: || Baden-Württemberg |---- bgcolor="#FFFFFF" | Regierungsbezirk: || Tübingen |---- bgcolor="#FFFFFF" | Region: || Neckar-Alb |---- bgcolor="#FFFFFF" | Kreis: || Reutlingen |---- bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: || 31,51 km² |---- bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: || 5.418 (30.09.2003) |---- bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: || 171 Einwohner/km² |---- bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: || 680 - 750 m ü. NN |---- bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahlen: || 72829 |---- bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahlen: || 07129 und 07385 |---- bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: || 48° 23' n. Br.
09° 17' ö. L. |---- bgcolor="#FFFFFF" | KFZ-Kennzeichen: || RT |---- bgcolor="#FFFFFF" | Amtliche Gemeindekennzahl: || 08 4 15 089 |---- bgcolor="#FFFFFF" | Gliederung des Gemeindegebiets: || 4 Ortsteile |---- bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Gemeindeverwaltung: || Kirchstraße 6
72829 Engstingen |---- bgcolor="#FFFFFF" | Website: || www.engstingen.de |---- bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: || info@engstingen.de |---- ! colspan="2" bgcolor="#FFDEAD" | Politik |---- bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: || Klaus-Peter Kleiner |}

Table of contents
1 Geographie
2 Wappen
3 Geschichte
4 Religionen
5 Politik
6 Wirtschaft
7 Universitäten, Fachhochschulen, Berufsakademien
8 Städtepartnerschaften
9 Stadtgliederung
10 Entwicklung des Gemeindegebiets
11 Kultur und Sehenswürdigkeiten
12 Persönlichkeiten
13 Literatur
14 Sonstiges
15 Weblinks

Geographie

Engstingen liegt am Nordrand der schwäbischen Alb, zirka 700 m über NN auf der Albhochfläche im Tal der Ur-Lauter, etwa 15 km südlich von Reutlingen.

Nachbargemeinden

(im Uhrzeigersinn von Norden; die Gemeinden gehören zum Landkreis Reutlingen)
Lichtenstein, Gomadingen, Hohenstein, Trochtelfingen und Sonnenbühl.

Wappen

Beschreibung

Weißer Steinbock auf schwarzem Hintergrund. Darüber die Württembergische Hirschstange auf goldenem Hintergrund.

Bedeutung

Der Steinbock ist das Symbol des Fürstbischofs von Chur (Schweiz), dem Besitzer der Herrschaft Großengstingen bis 1717. Das Hirschgeweih steht für die Zugehörigkeit zum Haus Württemberg.

Geschichte

Der Name Anegistingen erscheint am 24. Januar 783 zum ersten Mal auf einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch. Am 31. Oktober 1717 verkauft das Bisum Chur den Ort an das Kloster Zwiefalten. Dieses wiederum verkauft ihn am 30. April 1750 an Herzog Karl Eugen von Württemberg.

Im Jahre 1313 erscheint der Name Freyengstingen für den Ortsteil Kleinengstingen.

Kohlstetten wird 1161 zum ersten Mal auf einer Urkunde vom Kloster Weißenau (Ravensburg) erwähnt. Der Name geht auf die früher tätigen Köhler zurück.

1938 errichtet das Deutsche Reich die Munitionsanstalt (Muna) Haid in einem Waldstück 4 km südlich von Großengstingen. Nach dem 2. Weltkrieg werden die Bunker dort gesprengt und 1950 eine Lungenheilanstalt und ein Flüchtlingslager dort eingerichtet. 1958 beginnt die Bundeswehr auf dem Gelände die Eberhard-Finckh-Kaserene zu bauen, die bis zu ihrer Auflösung 1993 auch Standort einer us-amerikanischen Einheit war. Heute wird das Gelände als Gewerbepark Haid von den umliegenden Gemeinden Engstingen, Hohenstein und Trochtelfingen genutzt.

Im Zug der Gemeindereform von 1975 wurden die drei bisher selbständigen Gemeinden Großengstingen, Kleinengstingen und Kohlstetten zur neuen Gemeinde Engstingen vereinigt.

Politik

Die Gemeinde Engstingen bildet zusammen mit der Gemeinde Hohenstein eine Verwaltungsgemeinschaft.

Bürgermeister

Wirtschaft

Verkehr

Bei Engstingen gabeln sich die in Nord/Süd-Richtung verlaufenden Bundesstraßen B 312/B 313. Die B 312 kommt von der Bundesautobahn A 8 beim Flughafen Stuttgart und führt durch Kleinengstingen über Riedlingen, Biberach an der Riß nach Memmingen. Die B 313 zweigt bei Plochingen von der B 10 ab und führt durch Großengstingen über Sigmaringen nach Stockach am Bodensee.

In Ost/West-Richtung verläuft die L 230 von der B 27 bei Gomaringen an Kohlstetten vorbei über Münsingen zur Bundesautobahn A 8 bei Merklingen.

Der öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 224.

Ansässige Unternehmen

Auf dem Gelände der ehemaligen Eberhard-Finckh-Kaserne haben sich eine größere Anzahl von Firmen angesiedelt.

Siehe auch: www.gewerbepark-haid.de

Entwicklung des Gemeindegebiets

Einwohnerentwicklung

{| border="0" | width="25%" valign="top" | {| border="1" !style="background:#efefef;" |Jahr !!style="background:#efefef;" |Einwohner |- |1823 ||align=right|1.281 |- |1864 ||align=right|1.760 |- |18711 ||align=right|1.842 |- |18801 ||align=right|1.908 |- |18901 ||align=right|1.868 |- |19001 ||align=right|1.957 |- |19101 ||align=right|1.913 |- |19251 ||align=right|2.025 |- |19331 ||align=right|2.114 |- |19391 ||align=right|2.169 |- |19501 ||align=right|2.415 |- |19561 ||align=right|2.956 |- |19611 ||align=right|3.707 |- |1961 ||align=right|3.679 |- |1962 ||align=right|3.936 |- |1963 ||align=right|3.918 |- |1964 ||align=right|4.002 |- |1965 ||align=right|4.118 |- |1966 ||align=right|4.087 |} | width="25%" valign="top" | {| border="1" !style="background:#efefef;" |Jahr !!style="background:#efefef;" |Einwohner |- |1967 ||align=right|4.243 |- |1968 ||align=right|4.269 |- |1969 ||align=right|4.373 |- |19701 ||align=right|4.280 |- |1970 ||align=right|4.404 |- |1971 ||align=right|4.513 |- |1972 ||align=right|4.568 |- |1973 ||align=right|4.525 |- |1974 ||align=right|4.705 |- |1975 ||align=right|4.679 |- |1976 ||align=right|4.560 |- |1977 ||align=right|4.535 |- |1978 ||align=right|4.554 |- |1979 ||align=right|4.511 |- |1980 ||align=right|4.458 |- |1981 ||align=right|4.529 |- |1982 ||align=right|4.496 |- |1983 ||align=right|4.428 |- |1984 ||align=right|4.435 |- |1985 ||align=right|4.403 |} | width="25%" valign="top" | {| border="1" !style="background:#efefef;" |Jahr !!style="background:#efefef;" |Einwohner |- |1986 ||align=right|4.390 |- |19871 ||align=right|4.038 |- |1987 ||align=right|4.057 |- |1988 ||align=right|4.021 |- |1989 ||align=right|4.158 |- |1990 ||align=right|4.291 |- |1991 ||align=right|4.370 |- |1992 ||align=right|4.445 |- |1993 ||align=right|4.576 |- |1994 ||align=right|4.750 |- |1995 ||align=right|4.871 |- |1996 ||align=right|4.958 |- |1997 ||align=right|5.043 |- |1998 ||align=right|5.106 |- |1999 ||align=right|5.216 |- |2000 ||align=right|5.285 |- |2001 ||align=right|5.356 |- |2002 ||align=right|5.404 |- |2003 ||align=right|  |} |} 1 Volkszählungsergebnis

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Das Automobilmuseum zeigt historische Automobile und Motorräder aus der Nachkriegszeit. Leihgeber ist Martin Sauter.

Bauwerke

Regelmäßige Veranstaltungen

Weblinks

siehe auch: -ingen


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