Entwicklung (Film)

Als Filmentwicklung bezeichnet man im Kontext von Fotografie und Film den chemischen Prozess der Umwandlung des latenten Bildes auf einem belichteten Film in ein sichbares Bild.

Die Filmentwicklung bewirkt drei Veränderungen:

Fotografisches Papier wird auf eine prinzipiell ähnliche Weise entwickelt, es wird jedoch nicht in eine Trommel oder einen Tank geladen, sondern in Schalen entwickelt und fixiert. Eine Ausnahme von dem hier beschriebenen Vorgehensweise bildet der Polaroid-Film, der einen sich selbst entwickelnden Prozess nutzt.

Die Entwicklung eines Schwarzweiß-Filmes wird folgendermaßen durchgeführt: Zunächst wird der Film in einer Dunkelkammer unter Lichtausschluss aus der Kamera entnommen und die Filmpatrone geöffnet. Der Film wird auf eine Spule aufgewickelt, die den Film in einer spiralförmigen Form mit Zwischenräumen zwischen jeder aufeinanderfolgenden Schlinge hält. Die Spule wird dann in einen speziellen lichtundurchlässigen Tank eingesetzt.

Der Film wird dann mit einer Reihe von Chemikalien behandelt:

Die Filmentwicklung ist damit beendet; der Filmstreifen wird anschließend getrocket und ggf. in Streifen einer zweckmäßigen Länge (meist Streifen mit vier bis sechs Negativen) geschnitten.

Der Film ist jetzt bereit, vergrößert oder archiviert zu werden.

Siehe auch: Vergrößern (Foto), Abzug (Foto).



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