Entwicklungsbiologie ist die Lehre der Vorgänge, durch die Organismen wachsen und sich entwickeln. Die Entwicklungsbiologie hat ihren Ursprung in der Embryologie, konzentriert sich heutzutage aber auf die genetische Kontrolle von Zellwachstum, Zelldifferenzierung und Zellspezialisierung in Zelltypen und Organe. Das Gebiet der evolutionären Entwicklungsbiologie entstand in den 90er Jahren und versucht, die molekularen Erkenntnisse der Entwicklungsbiologie in einem evolutionären Kontext zu betrachten.
Als "Haustiere" der Entwicklungsbiologie dienen der Rundwurm Caenorhabditis elegans, die Fruchtfliege Drosophila melanogaster, der Zebrafisch, der afrikanische Frosch Xenopus laevis, sowie Arabidopsis thaliana im Pflanzenreich.