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Unter einem EPROM versteht man einen nichtflüchtigen, elektronischen Speicherbaustein, der vor allen Dingen in der Computertechnik eingesetzt wird.
Dieser Bausteintyp lässt sich mittels eines Programmiergerätes mit beliebigen Daten füllen.
Der große Vorteil eines EPROM's gegenüber eines OTP's liegt darin, dass der Inhalt eines EPROM's wieder gelöscht werden kann. Dieser Speicherbaustein kann also nahezu beliebig oft neu programmiert werden.
Ein EPROM besteht aus einer Transistorenmatrix, in welcher jeder Transistor ein Bit repräsentiert. Beim Programmiervorgang werden nun - gezielt - bestimmte Transistoren mit einer recht hohen Spannung belastet. Durch Halbleitereffekte wird die Sperrschicht dieses Transistors verändert (dauerhaft 'geladen').
Nach dem 'Brennvorgang' des EPROM's werden die geschriebenen Daten durch ein Bitmuster geladener / ungeladener Transistoren repräsentiert, diese Daten lassen sich nun beliebig oft auslesen (wobei die 'Lesespannung' selbstverständlich unterhalb derer liegt, welche zur Programmierung verwendet wird).
Zum Löschen eines EPROMs verwendet man UV-Licht. Aus diesem Grund befindet sich über dem Chip des EPROM's ein kleines Fenster aus Quarzglas. Das UV-Licht bewirkt, dass die vorher aufgebrachte elektrische Ladung die Sperrschicht des Transistors wieder verlassen kann. Das Bitmuster ist dadurch gelöscht und das EPROM in seinem ursprünglichen Zustand.
Eine Weiterentwicklung ist das elektrisch löschbare (Electrical Eraseable PROM / EEPROM).