Erdatmosphäre

Die Erdatmosphäre (v. griechisch atmos: Dunst, und sphaira: Kugel) ist die gasförmige Hülle oberhalb der Erdoberfläche. Sie hat mehrere Schichten:

Die Troposphäre wird auch als Untere Atmosphäre, Mesosphäre und Stratosphäre gemeinsam als Mittlere Atmosphäre und Thermosphäre und Exosphäre zusammen als Obere Atmosphäre bezeichnet.

Die oberen Schichten bestehen aus sehr dünnem Gas, das nicht mehr in Molekülen, sondern in Atomen und Ionen vorliegt (daher der Name Ionosphäre). Dies liegt daran, dass die von der Sonne eingestrahlte hochenergetische Strahlung die Moleküle dissoziieren lässt, die so entstehenden Ionen aber erst nach längerer Zeit auf einen Partner treffen. Das Studium dieser Schichten nennt man Aerologie.

Die bodennahen Schichten sind recht gleichförmig aufgebaut. Was wir als Luft bezeichnen, besteht im wesentlichen aus 78% Stickstoff, 21% Sauerstoff, 0,93% Argon und anderen Edelgasen. Der Kohlendioxid-Gehalt beträgt nur 0,03%, ist aber ein wichtiger Auslöser des regulären Treibhauseffektes, ohne den es auf der Erde bedeutend kälter wäre.

Für die Entstehung des Wetters ist neben der Energiezufuhr durch die Sonneneinstrahlung hauptsächlich der Gehalt an Wasserdampf verantwortlich. Dieser kommt in wechselnder Konzentration von 0% bis etwa 4(Volumen-)% in der Luft vor.

Siehe auch: Meteorologie, Atmosphäre, Biosphäre, Biosphäre 2, Ozonschicht, Luft, Luftfeuchtigkeit



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