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Das Naturprodukt Erdöl wird in der Raffinerie vor der Verarbeitung Rohöl und nach der Verarbeitung Mineralöl genannt.
Die Funktionsweise einer Raffinierie beruht darauf, daß sich Öl aus Kohlenwasserstoffmolekülen zusammensetzt, deren Siedepunkt mit fallender Kettenlänge und Komplexität steigt. Das Rohöl wird zuerst entsalzt, auf ca. 600 Grad Celsius erhitzt und dann als in einen bis zu 50m hohen Destillierturm geleitet in dem beim Abkühlen die Bestandteile mit dem niedrigsten Siedepunkt am weitesten hinauf steigen bevor sie auf in den Turm eingezogenen Böden kondensieren. Auf diese Weise werden die einzelnen Bestandteile voneinander getrennt. Da hierbei im Verhältnis zu den Anforderungen des Marktes viel zu wenig Benzins und Heizöls aber zu viele schwerere Stoffe entstehen werden anschließend beim sogenannten Cracken bei ca. 500 Grad Celsius unter Druck oder mit Hilfe eines Katalysators größere Kohlenwasserstoffmoleküle zerteilt, um die Ausbeute an den begehrteren Stoffen zu erhöhen. Neben dem Crack-Prozeß werden noch einige weitere Veredelungsverfahren eingesetzt.
Die Fertigprodukte können gasförmig, flüssig oder fest sein. (Aggregatzustand)