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Die Brunnenfigur stellt sich voll trockenem Humor durch ein Verschen vor, das am schilfumwuchertem Sockel, zu dem ein Frosch hinauf klettert, geschrieben steht. “Der Erlenpeter bin ich genannt, Armen Leuten wohl bekannt, Wer kein Geld hat in der Tasche Der trinkt mit mir aus meiner Flasche.”, ruft uns der Erlpeter entgegen. Aber auch denen, in deren Taschen nicht der letzte Heller mit dem letzten Batzen betrüblich Hochzeit feiert, und die gewöhnt sind, ihren Durst an der Quelle zu löschen deren Nass den verschiedenen Brauereien Bayerns, Böhmens und Sachsens entstammt, auch denen ist zu raten, den Lederbecher aus dem Rucksack hervorzuziehen und sich vom Erlenpeter einen Trank kredenzen zu lassen. Das Wasser ist nämlich sehr wohlschmeckend und frisch. Das wissen die Pirnaer sehr wohl, und viele holen sich ihren Haustrank beim Erlenpeter, obwohl in ihren Häusern auch das Wasser läuft, welche die beiden anderen Leitungen in die Stadt aus der Elb- und der Viehleite hereinführen. Die Leitung des Erlenpeterbrunnens ist nur sehr kurz. Jenseits der Straße, im Garten des Forstrenntamtes, entströmt die Erlenpeterquelle dem Sandsteinfels, auf dessen Höhe der Sonnenstein thront. In der gemauerten Grotte lässt eine ähnliche Figur das Wasser hervorsprudeln, freilich nicht wie man erzählt aus einer Flasche. Für gewöhnlich ist aber die Quelle durch eine eiserne Tür verschlossen. Auch die Sage umrankt romantisch den Quell.