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Als Kind verbrachte sie einige Jahre in Indien und Südamerika, schlug sich später dort als Kontoristin und Klavierlehrerin durch, borgte sich das Geld für die Heimfahrt nach Deutschland zusammen. Mit 26 Jahren erhielt sie ein Engagement als Opernsoubrette an der Dresdner Staatsoper, wuchs aber über ihr Fach hinaus. Später wurde sie Mitglied der Wiener, der Berliner Staatsoper und der Städtischen Oper Charlottenburg, bereiste Japan, Amerika und Australien mit Konzerten (bes. Lieder von Hugo Wolf).
Mit 60 Jahren nahm Erna Berger Abschied von der Bühne und lehrte als Professorin in Hamburg und Essen. 1992 wurde ihr zu Ehren die Bästleinstraße in Dresden in Erna-Berger-Straße umbenannt.
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