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Ursprünglich eher linksliberal, war Scheuch der Studentenbewegung der späten 1960er Jahre gegenüber kritisch bis ablehnend eingestellt. Er positionierte die Kölner Soziologie als Gegenpol zu Jürgen Habermas und der Frankfurter Kritischen Theorie. Vor diesem Hintergrund war er im Jahre 1969 Gründungsmitglied des Bonner Informationszentrums Sozialwissenschaften und ein Jahr später des konservativen Bundes Freiheit der Wissenschaft.
Scheuch war Mitglied der CDU, trat aber 1997 aus wegen des Umgangs der Partei mit der Dienstflugaffäre von Rita Süssmuth.
Bekannt wurde Erwin Scheuch durch die Themen, die ihn seit den späten 1980er-Jahren beschäftigten: Parteienfilz, Ämterpatronage und politische Korruption und besonders den "kölsche Klüngel". Scheuch veröffentlichte dazu, oft zusammen mit seiner Frau Ute, zahlreiche Bücher, unter anderem die populär gehaltenen Titel: "Cliquen, Klüngel und Karrieren" und "Bürokraten in Chefetagen".
Veröffentlichungen
Weblinks