|
|
Viele Kulturen kennen den Erzähler als einen Menschen, der u.a. Sagen und Volksmärchen seiner Gesellschaft auswendig kennt und vorträgt.
Die Literaturwissenschaft unterscheidet zwischen Autor und Erzähler. Der Autor erfindet einen Erzähler, der eine Geschichte erzählt. Es handelt sich also um eine vermittelnde Instanz. Der Erzähler kann in Text mehr oder weniger deutlich spürbar sein oder sogar scheinbar ganz hinter seiner Erzählung zurücktreten. Man unterscheidet nach Erzählform und Erzählperspektive. Die Erzählhaltung beschreibt die (wertende) Position, die der Erzähler zu seiner Erzählung einnimmt.