|
|
Bereits in der Antike wird über die Richtigkeit der Namen diskutiert (siehe: Plato, Kratylos).
Im Mittelalter wurde der etymologische Sinn eines Begriffes als seine ihm tatsächlich innewohnende wahre Bedeutung verstanden. Dem absoluten untersuchten Wort - ohne die Berücksichtigung seines Zusammenhanges in Kontext und Geschichte schrieb man eine entscheidende Bedeutung zu. (siehe: mittelalterliche Exegese, Physiologus, (der Tiernamen aus der Wortgestalt zu erklären sucht), oder die Legenda aurea, die vor der Vita eines Heiligen zunächst seinem Namen breite Aufmerksamkeit widmet.)
Über die antike/christlich-mittelalterliche Etymologie interpretierte man femina Frau in Ableitung aus fe, fides Glaube; und mina - minus gering, als ein "Wesen von geringerem Glauben".
Als wichtigster Autor des Mittelalters im Sammeln etymologischen Materials gilt Isidor von Sevilla.
Gegenwärtig versteht man unter Etymologie den Bereich der Semantik, der die Herkunft eines Wortes bzw. die Wortgeschichte untersucht.
| Table of contents |
|
2 Weblinks 3 Literatur 4 Siehe auch |
Verwandte Gebiete
Die Semasiologie ist innerhalb der Semiotik die Lehre von den Wortbedeutungen. Die Namenforschung geht speziell auf die Geschichte, Bedeutung und Verbreitung von Namen ein.
Weblinks
Literatur
Siehe auch
Fremdwort, Griechisch, Latein, Liste griechischer Präfixe, Liste griechischer Suffixe, Liste lateinischer Präfixe, Liste lateinischer Suffixe\n
nds:Etymologie