|
|
Wigner studierte Chemie und promovierte 1925 an der Technischen Reichsanstalt Berlin. Nach einer Zeit als Dozent dort und an der Universität Göttingen ging er in die Vereinigten Staaten. Abgesehen von zwei Jahren als Professor für Physik an der Universität Wisconsin verbrachte er sein akademisches Leben an der Princeton-Universität als Professor für Mathematik von 1938 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1971. Er nahm 1937 die amerikanische Staatsbürgerschaft an.
1961 wurde Wigner die Max-Planck-Medaille verliehen. Im Jahr 1963 gewann er zusammen mit J. Hans D. Jensen und Maria Goeppert-Mayer den Nobelpreis für Physik. Er erhielt den Preis für seine zahlreichen Beiträge zur Kernphysik, unter anderem für seine Formulierung des Gesetzes der Erhaltung der Parität ("für seine Beiträge zur Theorie des Atomkerns und der Elementarteilchen, besonders durch die Entdeckung und Anwendung fundamentaler Symmetrie-Prinzipien").
Leben und Werk