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Die Zahl e kann unter anderem durch eine Grenzwertbildung definiert werden. Zwei bekannte Darstellungen dieser transzendenten Zahl lauten:
Es gilt:
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2 Anschauliche Interpretation 3 Weblinks |
Die mathematische Reihe kann man sehr einfach in ein Pseudocode-programm umsetzen, um Näherungswerte für e zu ermitteln:
For K = 1 to 10
Am Anfang hat man E und F gleich 1 gesetzt.
F ist die Fakultätsvariable, die nach dem gewünschten Ausdruck zu F = K! anwächst.
Mit wachsendem Schleifendurchlauf nähert sich der Wert von E immer mehr an den wahren Wert von e an.
Eine weitere Variante in der Programmiersprache C++:
Den Grenzwert der ersten Formel kann man folgendermaßen deuten:
Jemand zahlt am 1. Januar einen Euro auf der Bank ein.
Die Bank garantiert ihm eine momentane Verzinsung zu einem Zinssatz von 100%.
Wie groß ist sein Guthaben am 1. Januar des nächsten Jahres?
Nach der Zinseszinsformel ist das Kapital nach n Verzinsungen Kn = K0 * (1+p)n,
wobei K0 das Startkapital, p der Zinssatz, und n die Anzahl der Verzinsungen sind.
In unseren Beispiel sind K0 = 1 EUR, p = 100% = 1, wenn der Zinszuschlag jährlich erfolgt, oder p = 100% / n = 1/n, wenn der Zinszuschlag n mal im Jahr erfolgt.
Bei jährlichem Zuschlag wäre K1 = 1*(1+1)1 EUR = 2,00 EUR.
Bei halbjährlichem Zuschlag hat man p = 1/2, also K2 = 1*(1+0,5)2 EUR = 2,25 EUR, also schon etwas mehr.
Bei täglicher Verzinsung (p=1/365) erhalten wir
K365= 1*(1+1/365)365 = 2,714567... EUR.
Wenn man momentan verzinst, wird n unendlich groß, und man bekommt die oben angegebene 1. Formel für e.Programmbeispiele zur Berechnung von e
E = 1 : F = 1
F = F*K
E = E + 1/F
Print E
Next K
unsigned long f = 1;
double e = 1;
for (int k = 0; k < 10; k++) {
f *= k;
e += 1 / double(f);
}
Anschauliche Interpretation