Extrauteringravidität

In der Medizin spricht man von einer Extrauteringravidität, wenn sich die Eizelle außerhalb der Gebärmutter im Gewebe einnistet.

Formen der extrauterinen Gravidität

Insgesamt kommen extrauterine Schwangerschafte mit einer Häufigkeit von 1:100 (bis 1:200) vor, wobei die Eileiterschwangerschaft mit einem Anteil von 95% die weitaus häufigste Form darstellt.

In den letzten Jahren wurde parallel mit dem besorgniserregenden Anstieg von sexuell übertragenen Infektionen eine Zunahme der Extrauteringraviditäten verzeichnet. Allerdings dürften dabei sowohl die gestiegene Früherkennung wie auch die häufiger durchgeführte intrauterine Kontrazeption, zu dt.: Empfängnisverhütung mittels Spirale, eine wesentliche Rolle spielen. So ist in den USA in den letzten 30 Jahren die Inzidenz um das Dreifache gestiegen. Die Extrauteringravidität ist dort der häufigste Grund für Todesfälle in den ersten 3 Schwangerschaftsmonaten und der vierthäufigste Mortalitätsursache in der gesamten Schwangerschaft.

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