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Bedingt durch Wohnungsmangel im damaligen Westberlin wurde 1965 begonnen, hier eine Großraumsiedlung zu errichten. Die letzten Bauten wurden erst in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts fertiggestellt.
Die Falkenseer Chaussee bildet die Hauptachse der Siedlung. Einst ein kleiner Sandweg, wurde sie Ende der sechziger Jahre zu einer sechsspurigen Hauptstraße ausgebaut und bildet heute eine der wichtigsten Verbindungen nach Falkensee, einer westlichen Umlandsgemeinde Berlins.
Als Einfahrt zum Falkenhagener Feld können die schon in den Jahren 1926/1927 vom Architekten Richard Ermisch im expressionistischen Stil erbauten Häuser entlang der Zeppelinstraße mit ihren vier Türmen (Foto) an der Kreuzung Falkenseer Chaussee gelten.
Architektonisch interessant ist auch die katholische St.-Markus-Kirche, die 1977 von Hermann Jünemann und Hans Schädel mit aluminiumverkleideter gerippter Kegelkuppel erbaut wurde.
Die südliche Grenze des Falkenhagener Feldes bildet der Spektegrünzug, ein Naherholungsgebiet für die Bewohner der Siedlung. Nördlich schließt sich das Wasserwerk Spandau und der Friedhof in den Kisseln an.
An der nordwestlichen Ecke des Falkenhagener Feldes befindet sich das Ev. Waldkrankenhaus. Ein ursprünglich für die Arbeiter der Großen Halle errichtetes Lager, welches Heute nur noch in Rudimenten sichtbar ist.