Falschgeld

Falschgeld wird gefälschtes bzw. nachgemachtes Geld genannt, das nicht den Geldwert besitzt, den es vorgibt.

Seit der ersten Einführung von Geld wird von mehr oder weniger geschickten Betrügern versucht, dieses nachzuahmen und in Umlauf zu bringen.

Der Biss in einen Goldtaler wurde z. B. genutzt, um unechte Münzen (meist aus weicherem Material) von echten zu unterscheiden.

Die Herstellung und Verbreitung von Falschgeld wurde zu jeder Zeit hart bestraft. Auf den Reichsbanknoten wurde im Kleingedruckten mit Zuchthausstrafen gedroht: Wer Banknoten nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit Zuchthaus nicht unter zwei Jahren bestraft.

Auf den DM-Scheinen von 1963 wurde dann "Zuchthaus" durch "Freiheitsstrafe" ersetzt.

Heute werden moderne Münzen und Banknoten mit speziellen Sicherheitsmerkmalen versehen, um das Erstellen von Falschgeld so schwer wie möglich zu machen.



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