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Zunächst wurden die Färöer gegen 700 von irischen Mönchen besiedelt, die dort als Einsiedler lebten und die Schafe auf die Insel brachten. Als die heidnischen Wikinger nach 800 dorthin kamen, trafen sie wahrscheinlich die irischen Mönche noch vor, welche dann scheinbar vertrieben wurden. Die Wikinger siedelten dort nur zeitweise und zogen nach Island weiter.
Die Geschichte der Färinger begann vor dem Jahr 1000, als politische Flüchtlinge (Bauernfamilien aus Norwegen, und den norwegisch eroberten Gebieten Nordenglands und Irlands) sich auf den Inseln nieder ließen (siehe Färinger-Saga). Um 1000 wurden die Färinger christianisiert, und die Inseln gerieten unter norwegische Herrschaft. Seit der Aufkündigung der Personalunion zwischen den Königreichen Norwegen und Dänemark 1814 im Kieler Vertrag sind die Färinger Untertanen der dänischen Krone.
Bekannt sind die Färinger für ihre Liebe zur Seefahrt, zum Walfleischfleisch und zum Fußball.
Heute leben auf den Inseln etwa 46.000 Menschen (ca. 90% Färinger, 10% Dänen). Insgesamt gibt es schätzungsweise über 80.000 Färinger auf der Welt. Die meisten von den Auslands-Färingern leben auf dem dänischen Festland oder fahren unter fremder Flagge zur See.