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Das Drama greift die vielfach von anderen Autoren beschriebene Geschichte des Doktor Faustus auf und weitet sie zu einer Menschheitsparabel aus.
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2 Inhalt 3 Hinweise zum Verständnis 4 Inszenierungen 5 Ausgaben 6 Literatur (Kommentare) 7 Weblinks |
Im weiteren Verlauf des Stückes, nach einem Ausflug nach Leipzig, Auerbachs Keller, lernt Faust Gretchen kennen und verlangt vom Mephitopheles Hör, du mußt mir die Dirne schaffen!. Dies führt zur so genannten Gretchen-Tragödie, die auch als Drama im Drama gesehen wird, in der sich Gretchen in Faust verliebt und nach einem durch eine Hexe arrangierten Zwischenspiel schwanger wird und abtreibt. Ihr Bruder Valentin zerbricht daran und stirbt schließlich im Kampf mit Faust und Mephisto. Faust besucht die Walpurgisnacht und versucht das inzwischen im Gefägnis sitzende Gretchen zu befreien. Gretchen weigert sich aber strikt ihm zu folgen, was ihre Seele von der Sünde des Kindsmordes erlöst.
Das Stück ist fast gänzlich reimend geschrieben und liefert viele der bekanntesten Zitate der deutschen Sprache. Mephistopheles wird als schalkhafter intelligenter Geist dargestellt, der die menschlichen Eitelkeiten verlacht und ausnutzt.
Grundthema ist der Konflikt des Menschen zwischen dem Streben nach Höherem, wie es Faust anfänglich tut, und der Sinnlosigkeit dieses Strebens, wie es Faust schmerzvoll erkennen muss. Sein ganzes Wissen erscheint Faust sinnlos, da es ihm nicht hilft zu ergründen, "was die Welt im Innersten zusammenhält"; Sein ewiges Streben nach der Ergründung der Schöpfung hindert ihn daran, das Leben zu genießen und er verfällt der Depression. Als er dem Teufel (Mephisto) begegnet, verwettet er seine Seele, dass ihn Mephisto nicht Zufriedenheit schaffen kann.
Werd ich beruhigt je mich auf ein Faulbett legen,
Siehe auch: Faust, Faust II, Walpurgisnacht, Murnaus "Faust - eine deutsche Volkssage"
Charaktere
Inhalt
Nach einem Prolog im Himmel, in dem Gott selbst mit dem Teufel wettet, dass Faust sich vom Teufel verführen läßt, sucht Mephistopheles Faust in dessen Studierstube auf und kann ihn zu einem Pakt verführen.Hinweise zum Verständnis
So sei es gleich um mich getan!
Kannst du mich schmeichelnd je belügen,
Daß ich mir selbst gefallen mag,
Kannst du mich mit Genuß betrügen-
Das sei für mich der letzte Tag!
Die Wette biet ich!Inszenierungen
Ausgaben
Preisgünstige wissenschaftlich zitierfähige Ausgabe, zum Einstieg geeignet.
Zur vertiefenden Beschäftigung geeignet, zeigt den Faust-Text erstmals in Goethes ursprünglicher Gestalt (in modernisierter Orthographie), enthält einen hervorragenden Kommentarband.Literatur (Kommentare)
Gilt als einer der wissenschaftlichen Standardkommentare. Der denkbar ausführlichste Zeilenkommentar zu Faust I, bietet neuartige, fundierte interpretatorische Zugänge.
Ebenfalls ein moderner Kommentar, der nicht unreflektiert alte Lehrmeinungen übernimmt, übersichtlich und prägnant.Weblinks