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Die FDP wurde 1948 in Heppenheim an der Bergstraße als ein Zusammenschluss aller liberalen Parteien der westlichen Besatzungszone gegründet. Ihr erster Vorsitzender war der spätere erste Bundespräsident der BRD, Theodor Heuss.
Grundgedanke für den Zusammenschluss war, dass die von Otto von Bismarck verursachte Spaltung der Liberalen überwunden werden sollte.
Mitglieder und Anhänger der FDP lassen sich in eher links-liberale und eher konservativ-liberale aufteilen. Die Links-Liberalen treten vor allem für die Bürgerrechte ein, während die Konservativ-Liberalen sich besonders für die Belange der Wirtschaft stark machen (Neoliberalismus). Verbindendes Element ist dabei der Gedanke der "Unteilbarkeit" von Freiheit.
Alle Anhänger eint eine eher kritische Einstellung zum Staat.
Nach dem Motto "So viel Staat wie nötig, so wenig Staat wie möglich!" kämpfen sie für den Abbau von Bürokratie und versuchen die Eingriffe des Staates in das Leben des Einzelnen so weit wie möglich zu beschränken.
Die FDP war 1982 bis 1998 an der Regierung Helmut Kohls beteiligt. Zuvor war sie Koalitionspartner der SPD. Von 1969 bis 1974 stützte sie Bundeskanzler Willy Brandt,danach regierte sie an der Seite Helmut Schmidts, dessen Sturz sie herbeiführte, indem sie das konstruktive Misstrauensvotum Kohls am 1.10.1982 unterstützte. Seit 1998 ist sie in der Opposition.
Der FDP wird vorgeworfen, dass sie ihre Ziele dem Machterhalt opferte, als sie 1995 der Forderung der CDU (mit der sie koalierte) nachkam und dem Großen Lauschangriff zustimmte.
Die Farben der FDP sind Gelb und Blau.
Die FDP stellte mit Theodor Heuss (1949-1959) und Walter Scheel (1974-1979) zwei Bundespräsidenten.
Die FDP ist Mitglied der Europäischen, liberalen, demokratischen und Reformpartei ELDR und der Liberalen Internationalen.
Geschichte
Mitglieder und Parteiarbeit
Die Vorsitzenden der FDP seit 1948
Sonstige bekannte Mitglieder oder Ex-Mitglieder
Parteinahe Stiftungen
Vorfeldorganisationen
Internet-Adressen
Siehe auch:
liberal, Freiheit,
Politische Parteien in Deutschland