Feldzeichen

Ein Feldzeichen war bei militärischen Operationen (insbesondere auf dem Schlachtfeld) ein optisches Hilfsmittel zur Kennzeichnung von Truppenverbänden und Einzelkämpfern (z.B. auf deren Schild). Das Feldzeichen diente auch zur Befehlsgebung, sowie zum Heben der Kampfmoral.

Eidgenossenschaft

Bei den Eidgenossen bezeichnete das Feldzeichen in Form einer Fahne in der Regel den Standort des Hauptmanns. Ein Verlust dieses Zeichens war für den Unterlegenen eine besondere Schmach, weshalb sie auch bei verlorener Schlacht besonders erbittert verteidigt wurden. Feindliche Feldzeichen waren denn auch eine besonders begehrte Trophäe die gern im Rathaus der siegreichen Partei aufbewahrt wurde.

In der Schweizer Armee führen die Truppenkörper nach der Feldzeichenverordnung vom September 2003 eine Fahne oder eine Standarte. Eine Fahne als Feldzeichen steht den Truppengattungen Infanterie, Genietruppen, Rettungstruppen, Sanitätstruppen, Militärische Sicherheit sowie den Truppen für Einsätze zur Friedensförderung im Ausland (2004 nur die Swisscoy) zu. Alle übrigen Truppenkörper führen eine Standarte als Feldzeichen.



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