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Felix von Hartmann wurde als Sohn eines Oberregierungsrates geboren.
1870 begann er in Münster ein Theologiestudium. Er wurde am 19. Dezember 1874 zum Priester geweiht. Kurz darauf zog es ihn nach Rom, wo er Kirchenrecht zu studieren begann. Das Studium in Rom schloß er als Dr. jur. can. ab, und kehrte 1879 nach Münster zurück, wo er als Kaplan tätig war.
1889 wurde er Geheimsekretär und Kaplan des münsteraner Bischofs Hermann Dingelstad. 1903 wird er Domkapitular in Münster, zwei Jahre später wird Generalvikar des Bistums Münster. 1911 schließlich wird er zum Bischof von Münster geweiht.
Am 29. Oktober 1912 wird er zum Erzbischof von Köln gewählt und am 9. April 1913 inthronisiert. Papst Pius X ernennt ihn 1914 zum Kardinal. Von 1914 bis zu seinem Tod leitet er die deutsche Bischofskonferenz in Fulda.
Im ersten Weltkrieg kümmert sich von Hartmann erfolgreich um Militärseelsorge, die Betreuung von Kriegsgefangenen sowie um die Begnadigung vieler von deutschen Kriegsgerichten verurteilter Ausländer. Felix von Hartmann wurde von seinen Zeitgenossen als konservativer und kaisertreuer Erzbischof gesehen.
Felix von Hartmann starb am 11. November 1919 in Köln, und wurde im Kölner Dom beigesetzt.
Leben
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| width="35%" align="center" | Vorgänger:
Anton Fischer
| width="30%" align="center" | Erzbischöfe von Köln
| width="35%" align="center" | Nachfolger:
Karl Joseph Schulte
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