Feuerlilie

{| border="1" cellspacing="0" style="float:right;margin-left:0.5em" ! align="center" bgcolor="#ffc0c0" | Feuerlilie |- | align="center" | |- ! align="center" bgcolor="#ffc0c0" | Systematik |- | {| border="0" |- | Unterklasse: || Lilienähnliche (Liliidae) |- | Überordnung: || Lilianae |- | Ordnung: || Liliales |- | Familie: || Liliengewächse (Liliaceae) |- | Gattung: || Lilien (Lilium) |- | Art: || Feuerlilie (Lilium bulbiferum) |} |}

Die Feuerlilie (Lilium bulbiferum) ist eine Art aus der Gattung der Lilien (Lilium) in der Martagon-Sektion. Der Name der Art (bulbiferum) verweist auf die Fähigkeit der Pflanze, Achselbulben zur Vermehrung auszubilden.

Table of contents
1 Varietäten
2 Beschreibung
3 Verbreitung
4 Vermehrung
5 Bedeutung, Geschichte, Kultur

Varietäten

Neben dem relativ seltenen Typ existieren als Varietäten:

Beschreibung

Die Zwiebel ist rund und die lanzettförmigen Schuppen sind weiß bis blassrosa. Die Pflanze bildet ab dem Frühjahr einen mit lanzettförmigen Blättern besetzten, bis zu 120 cm gross werdenden Stängel, an dem ca. im Mai - Juli eine Rispe mit 1 bis 5 starkduftenden, satt-orangenen, trompetenförmigen, aufrechten Blüten erscheint.

Verbreitung

Die Feuerlilie ist die in Europa am weitesten verbreitete Wildlilie, ihr Verbreitungsschwerpunkt liegt in den Alpen und im umliegenden Mitteleuropa. Wie alle Lilien bevorzugt sie gut dränierte Standorte in sonniger Lage, ist aber dabei ungleich toleranter gegenüber sauren wie alkalischen Böden.

Vermehrung

Der Samen der Feuerlilien keimt verzögert-hypogäisch, vegetativ vermehrt sie sich per Achsel- und Stengelbulben. Aus letzteren können nach 2-3 Jahren blühfähige Zwiebeln entstehen.

Bedeutung, Geschichte, Kultur

Da die Feuerlilie die einzige natürlich in den Niederlanden vorkommende Lilie ist, war sie als Motiv in der flämisch-niederländischen Malerei verbreitet, auch die Kräuterbuchautoren des 16. Jhdts haben den "goldt gilg" schon gemalt. Auch heute noch ist sie als Gartenpflanze insbesondere wegen ihrer Robustheit beliebt. Die Wildpflanze hingegen ist in Deutschland vom Aussterben bedroht.

In Japan wird die Feuerlilie als Speisezwiebel kultiviert, sie schmeckt süss und mehlig.



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