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In Österreich wird vielfach auch ein Kettenzug als Flaschenzug bezeichnet.
Bei Webmaschinen, speziell bei Bandwebmaschinen, werden die Spannrollen, die die Kettfäden immer gespannt halten, als Flaschen bezeichnet.
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2 Wirkung 3 Berufsbezeichnung Flaschner |
Üblicherweise besteht ein Flaschenzug aus zwei Sätzen von miteinander verbundenen Rollen. Das Zugseil wird so eingefädelt, dass es abwechselnd um eine Rolle jedes Satzes läuft. Dabei wird durch die Anordnung oder die unterschiedliche Größe der Rollen sichergestellt, dass sich die Seilstücke nicht aneinander reiben. Ein Satz wird (meist schwenkbar) an einem tragenden Gebäudeteil festgemacht, der andere Satz, an dem sich ein Haken für die Last befindet, hängt am Seil.
Auch für den waagerechten Einsatz kommen Flaschenzüge in Verbindung mit einer Seilwinde zur Anwendung.
Die kraftreduzierende Wirkung des Flaschenzuges beruht auf den Hebelgesetzen. Durch die Anordnung mehrerer paralleler Schnurstücke fällt die Hubhöhe der Last geringer aus als die Länge des gezogenen Seiles. Die aufzuwendende Kraft ist dabei umgekehrt proportional zur um 1 vermehrten Anzahl der beweglichen Rollen. Hat der Flaschenzug also eine bewegliche Rolle, so halbiert sich der erforderliche Kraftaufwand: 1 ÷ (1 + 1) = 1/2. Bei drei beweglichen Rollen ist nur noch ein Viertel des Kraftaufwandes nötig, dafür muss man viermal so lange ziehen.
Die Bezeichnung Flaschner bedeutet in Norddeutschland Klempner.
In Baden bis in die Oberpfalz nannte man die Klempner früher Flaschner oder Laternenmacher. Man bezeichnete das Handwerk nach seinen Haupterzeugnissen. Flaschner stellten vor allem Feld- und Pulverflaschen her. Und Haushaltswaren aus Blech.
Aufbau
Wirkung
Theoretisch könnte man den Kraftaufwand soweit reduzieren, dass eine Ameise einen Elefanten mittels Flaschenzug hochheben könnte. Dem stehen aber viele Hindernisse entgegen:
Berufsbezeichnung Flaschner