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Diese Kristalle werden zwischen zwei Glasscheiben eingebettet, die dem Display die nötige Stabilität geben. Die Schichtdicke der Flüssigkristalle ist so bemessen, dass sie im Ruhezustand die Polarisationsrichtung des Lichtes um einen genau definierten Winkel, meist zwischen 90 und 200 Grad, drehen. Auf der vorderen Glasscheibe befindet sich wiederum ein Polarisationsfilter, der um diesen Winkel gedreht ist. Im Ruhezustand ist das Display also durchsichtig. Durch Anlegen einer elektrischen Spannung kann man nun die Anordnung der Flüssigkristalle so ändern, dass sie das einfallende Licht weniger stark beeinflussen, wodurch auch weniger Licht den vorderen Polarisationsfilter passieren kann, das Display wird dunkler.
Flüssigkristall-Bildschirme haben gegenüber Kathodenstrahlröhrenbildschirmen verschiedene Vorteile. Sie sind sehr flach und damit gewichtsarm und platzsparend. Außerdem benötigen sie nur einen Bruchteil der Energie von Kathodenstrahlröhrenbildschirmen. Nachteilig ist, dass der Kontrast wesentlich schwächer ist, die Schaltzeiten oft zu lang sind, um bewegte Bilder darstellen (Schlierenbildung genannt) zu können und nur in einem eingeschränkten Blickwinkelbereich das Bild erkennbar ist.
Genutzt werden Flüssigkristallbildschirme hauptsächlich für Computermonitore, besonders in Notebooks, Laptops und Mobiltelefonen (Handys). Zunehmend werden sie auch als Fernsehbildschirme eingesetzt. Die Umsatzzuwächse betragen hier zur Zeit (2003) 300% jährlich.