Frankfurter Hauptbahnhof

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Der Frankfurter Hauptbahnhof ist Drehscheibe des Verkehrs im Rhein-Main-Gebiet und der größte Bahnhof Europas.

Table of contents
1 Geschichte
2 Architektur
3 Nutzung
4 Weitere Informationen

Geschichte

Der Centralbahnhof Frankfurt wurde am 18. August 1888 fertiggestellt und ersetzte mehrere kleinere Bahnhöfe im Frankfurter Westen. Mit dem Bahnhof entstand ein ganzes Stadtviertel neu, das auch heute noch den Namen Bahnhofsviertel trägt. Zu Ehren des Deutschen Kaisers wurde die Hauptstraße zum Bahnhof Kaiserstraße genannt. 1924 wurde der Bahnhof im neo-klassizistischen um sechs Gleise und drei Hallen erweitert.

Bau der unterirdischen Anlagen: Wer kennt die Daten?

2003 stehen größere Umbauten an. Zu den wichtigsten gehört die Erneuerung der Dachkonstruktion.

Architektur

Der oberirdische Teil des Frankfurter Hauptbahnhof besteht aus fünf großen Hallen. Die mittlere Halle im Stil der Neo-Renaissance ist wohl die eindrucksvollste. Im Osten befindet sich der Haupteingang zum Bahnhof. Dieser besteht aus drei Türeinheiten die durch zwei mächtige Pfeiler geteilt werden. Der Archidrav trennt das halbrunde Dach vom unteren Teil des Bauwerks. In der Mitte darüber befindet sich eine verzierte Uhr und neuerdings das Firmenlogo der DB mit dem Schriftzug "Hauptbahnhof". Die Teilung in drei Türeinheiten wird auch im Dachbereich fortgesetzt, der durch große Glasflächen den Bahnhof mit Tageslicht flutet. An den Seiten des Dachhalbboges befinden sich zwei Türme. Auf der Dachmitte steht eine Plastik des Atlas der die Welkugel auf seinen Schultern trägt. Ihm zur Seite stehen die Symolfiguren Dampf und Elektrizität. Diese 6,3 Meter hohe, in Bronze getriebene Figurengruppe, soll die besondere Bedeutung des Bahnhofs betonten.

Von November 2002 bis vsl. Sommer 2006 werden die Dächer der fünf historischen Bahnsteighallen komplett neu instandgesetzt. Hierzu wurde in acht Metern höhe eine gigantische Stahkonstruktion eingezogen, auf der nicht minder beindruckende Arbeitsbühnen beliebig verschoben werden können. In der Halle 5 (Gleise 22-24) können schon die ersten fertigen Fensterelemente bestaunt werden.

wird fortgesetzt...

Nutzung

Als der Bahnhof im 19. Jahrhundert geplant und gebaut wurde, war die Konstruktion als Kopfbahnhof durchaus üblich. Es sollte die Bedeutung als Endbahnhof vieler Linien unterstreichen.

Es wurde zwar schon mehrfach diskutiert, alle Gleise unterirdisch zu verlegen, und so eine Durchfahrt auch für Fernzüge zu ermöglichen, diese Planungen scheiterten jedoch. Das letzte Projekt dieser Art war Frankfurt 21, wonach das gesamte Gleisvorfeld verschwinden sollte und an dessen Stelle mehrere Wolkenkratzer gebaut werden sollten. Der Bahnhof in der Mitte Europas dient auch heute noch als Dreh- und Angelpunkt in Nah-, Regional- und Fernverkehr. Täglich wird er von ca. 350.000 Menschen benutzt oder besucht. Der Bahnhof verfügt außerdem über eine Einkaufspassage.

Weitere Informationen

Wikipedia

Weblinks