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Die Zeitung wurde am 1. August 1945 auf Veranlassung der amerikanischen Besatzungsmacht gegründet, um den freiheitlich-parlamentarischen Gedanken zu verbreiten. Sie trat die Nachfolge der 1943 von den Nationalsozialisten verbotenen Frankfurter Zeitung an. Von Anfang an richteten sich die Redakteure nach dem Grundsatz: Unabhängig, aber nicht neutral. 1946 wurde der Sozialdemokrat Karl Gerold Verleger der Zeitung und blieb dies bis zu seinem Tod 1973.
Heute wird die Frankfurter Rundschau vom Druck- und Verlagshaus Frankfurt herausgegeben. Chefredakteur ist Dr. Wolfgang Storz. Zu den regionalen Hauptkonkurenten gehören die konservativ-liberale Frankfurter Allgemeine Zeitung und die konservative Frankfurter Neue Presse.
Siehe auch: Karl-Hermann Flach, Liste deutscher Zeitungen.
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