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In den modernen westlichen Staaten wurde das Frauenwahlrecht erstmals 1869 im US Bundesstaat Wyoming eingeführt. 1902 folgte Australien, 1906 dann Finnland als erstes europäisches Land. In Deutschland erlangten Frauen am 12. November 1918 mit der Gründung der Republik das aktive und passive Wahlrecht. US Frauen erhielten 1920 mit der Verabschiedung des 19. Verfassungszusatzes das vollständige Wahlrecht. In Großbritannien erhielten Frauen ab dem 2. Juli 1928 das Wahlrecht. In Frankreich kam das Frauenwahlrecht erst nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1946 dazu. Die Schweizerinnen mussten bis zum 7. Februar 1971 warten, doch führte der Kanon Appenzell Innerrhoden das Recht erst 1990 ein. Liechtenstein kam 1984 dazu. In einigen, vorwiegend islamischen Ländern der Welt wie z.B. Kuwait haben die Frauen bis heute kein Wahlrecht erhalten.
Kritiker wenden ein, dass die angeborenen Anlagen der Frauen sie nicht zur Betätigung politischer Rechte befähige und Frauen keine militärische Dienstpflicht erfüllen.
Siehe auch: Wahlrecht, Suffragetten, Frauenstimmrecht (Schweiz), Kinderwahlrecht
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