Freie Stationierung

Bei der freien Stationierung - einem Begriff aus der Geodäsie - werden auf dem Standpunkt des Instruments (elektronisches Tachymeter) Richtungen und Strecken zu mindestens zwei bekannten Anschlusspunkten gemessen. Der Standpunkt kann der örtlichen Situation entsprechend weitgehend frei gewählt werden, so dass von ihm aus sowohl die Anschlusspunkte als auch die Objektpunkte (Neupunkte) sichtbar sind. Die Berechnung der Koordinaten des Standpunktes und der Objektpunkte wird in der Regel mit einem Programm im Feldrechner durchgeführt. Bei mehr als zwei Anschlusspunkten entstehen dabei wegen der mathematischen Überbestimmung bei der Transformation Abweichungen (Restklaffen) zwischen den Anschlusspunkten im System der Anschlusspunkte (Lagefestpunktfeld) und dem System der Messung.



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