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Der Freitag der 13. gilt im Volksglauben als ein Tag, an dem besonders viele Unglücke passieren. Die Furcht vor diesem Datum ist jedoch kein traditioneller Aberglauben, sondern kam erst im 20. Jahrhundert auf und stammt wahrscheinlich aus den USA.
Zwar begann der amerikanische Börsenkrach von 1927 schon an einem Donnerstag, verknüpfte sich aber im allgemeinen Bewusstsein mit dem Freitag, der ein Dreizehnter war. Apollo 13 startete im Jahr 1970 an einem Freitag.
In Deutschland tauchte der Freitag der 13. zum ersten Mal 1957 in einer Glosse der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von Thilo Koch auf, in der er sich darüber lustig machte, dass der Stapellauf des Öltankers Tina Onassis wegen des Unglücksdatums verschoben wurde.
Es gibt auch noch folgende Theorie: An einem Freitag, dem 13ten Oktober 1307 liess König Philip IV von Frankreich den Grossmeister der Templer, Jacques de Molay, in Paris verhaften und mit ihm 60 der ranghöchsten Templer. Weitere tausende wurden im ganzen Land verhaftet. Nach endlosem Foltern "bekannten" die Verhafteten sich der Gotteslästerung und anderem Fehlverhalten schuldig und wurden hingerichtet. Anhänger der Templer haben seitdem dieses Datum als Unglücksdatum betrachtet.
Der gregorianische Kalender wiederholt sich alle 400 Jahre bzw. 4800 Monate. Dabei fallen die meisten "13." auf einen Freitag: {| align=center border=1 |Montag||Dienstag||Mittwoch||Donnerstag||Freitag||Samstag||Sonntag |- align=center |685||685||687||684||688||684||687 |}
siehe: Triskaidekaphobie, Freitag