Die Freude ist das Stammwort zu froh. Sie ist eine Beglückung, eine helle oder heitere Stimmung, ein ''Frohgefühl.
In der Freude fühlt man sich wohl (zumindest eine begrenzte Zeit), es sind im Augenblick alle seelischen Bedürfnisse erfüllt.
Die Freude ist eine spontane, innere, emotionale Reaktion auf eine angenehme Situation, eine Person oder eine Erinnerung. Sie kann sehr verschiedene Form und Stärke annehmen - und umschreibt eine ganze Gruppe von angenehmen Gefühlen:
- Begeisterung
- glücklich sein
- angeregt oder vergnügt sein
- laute bzw. stille Freude
- Geborgenheit
- Befriedigung
- usw. ... ...
Man kennt im wesentlichen vier Gefühlsgruppen:
- Freude (bzw. freudige, "helle" Gefühle)
- Trauer (eventuell als "dunkle" Gefühle bezeichnet)
- Angst, und
- Ärger.
Diese Emotionen sind als innere Reaktionen zunächst spontan und in aller Regel unvermeidbar. Sie sind als solche weder gut noch schlecht (siehe z.B. Kommunikationsforschung, Schulz von Thun usw) - also ''nicht moralisch zu werten.
Moralisch wertbar sind jedoch erst
- Tätigkeiten oder Reaktionen, die man bewusst (oder wenigstens nicht zwangsläufig) setzt:
- z.B. aus Freude anderen oft das Wort abschneiden,
- andere an meiner Freude (für sie passend) teilhaben lassen
- Oder allgemein: der Umgang mit meinen Gefühlen:
- sie nicht "ausleben", sondern "wahrnehmen" und die Folgen meines Tuns oder Redens bedenken.
Siehe auch Begegnung, Emotion, Erfüllung, Glück, Himmel, Macht, Schadenfreude, Vertrauen usw.