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Er baute die von seinem Großvater und Vater 1887 übernommene Kruppsche Gussstahlfabrik, die heute in der ThyssenKrupp AG aufgegangen ist, weiter aus. Die Fabrik des "Kanonenkönigs", die durch ein neues Hüttenwerk in Rheinhausen ergänzt wurde, produzierte hauptsächlich Rüstung. Die Zahl der Arbeiter, für die er zahlreiche soziale Maßnahmen einleitete, verdoppelte sich unter seiner Leitung auf fast 45 000.
Am 15. November 1902 outete ihn das sozialdemokratische Blatt "Vorwärts" als homosexuell. Daraufhin nahm er sich in seiner Essener Villa das Leben. In seinem Testament verfügte er die Umwandlung der Firma in eine Aktiengesellschaft unter dem Vorsitz seiner Tochter Bertha.