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Er war der zweite Sohn des Großherzogs Leopold von Baden. Da sein älterer Bruder unheilbar krank war, übernahm er nach dem Tod seines Vaters die Regentschaft und später den Großherzog-Titel. Friedrich I. galt als sehr liberal und war Verfechter der konstitutionellen Monarchie. Unter seiner Regentschaft wurde in Baden viele wichtige und richtungsweisende Reformen durchgeführt, unter anderen wurde die bürgerliche Eheschließung eingeführt. Er stellte auch den Religionsunterricht unter die kirchliche, aber das öffentliche Schulwesen unter die staatliche Obhut. Er führte in Baden die geheime und direkte Wahl zur zweiten Kammer des Parlaments ein.