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Nach dem Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in München und seiner Promotion zum Dr. jur. 1911 wurde Fritz Schäffer Regierungsrat im bayerischen Kultusministerium, bevor er von 1920 bis 1933 Mitglied des Bayerischen Landtages für die Bayerische Volkspartei (BVP) wurde. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurde er abgesetzt und arbeitete von 1933 bis 1945 als Rechtsanwalt in München. In dieser Zeit wurde er mehrfach von den Nationalsozialisten inhaftiert.
Nach dem 2. Weltkrieg gehörte Schäffer zu den Mitbegründern der CSU und war von Mai bis September 1945 Bayerischer Ministerpräsident. Von 1949 bis 1961 war er für die CSU Mitglied des Deutschen Bundestages. Im Kabinett Konrad Adenauer war er von 1949 bis 1957 Bundesminister der Finanzen, bevor er nach einer Kabinettsumbildung von 1957 bis 1961 Bundesminister der Justiz wurde.