|
|
Manche Fumarolen sind auch überreich an Kohlendioxid. Wenn sie innerhalb von Bodensenken liegen, kann sich dort das Gas ansammeln da es schwerer ist als Luft, und so für Tiere und Menschen zu einer tödlichen Falle durch Ersticken werden.
Durch eventuelle Veränderungen können Fumarolen vulkanische Aktivität anzeigen. Wenn ihre Temperatur zunimmt oder sich die Zusammensetzung des austretenden Gases drastisch ändert, kann dies durchaus ein Indiz für einen neuen Vulkanausbruch sein. So stiegen die Temperaturen der Fumarolen auf der Insel Vulcano, die seit über 100 Jahren ruhig ist, zwischen 1986 und 1993 von 300°C auf über 700°C an, was große Besorgnis auslöste. Erst nachdem die Temperaturen wieder sanken, konnte Entwarnung gegeben werden.