Fünf-Elemente-Lehre

simple:Classical element

Die Fünf-Elemente-Lehre ist die chinesische Entsprechung zur abendländischen Vier-Elemente-Lehre. Sie entstand im Taoismus.

Nach dieser Lehre gibt es fünf Grundelemente: Wasser, Feuer, Holz, Erde und Metall. Diese Elemente sind aber nicht nur Stoffe, sondern Metaphern und Symbole, die beschreiben, wie sich Dinge in ihrer Beziehung zueinander verhalten.

Im Taoismus ist alles Wissen über die Realität ein Symbol. Wenn wir die Beziehungen der Symbole auf makrokosmischer Ebene verstehen, verstehen wir deshalb auch die analogen Beziehungen im kleineren Maßstab: zum Beispiel im menschlichen Körper, in der Charakterkunde, in der Astrologie oder in der Politik.

Den fünf Elementen sind Farben und geometrische Formen zugeordnet:

Die ägyptischen Pyramiden sind somit starke Feuer-Symbole, ebenso wie rote Kirchturmspitzen, wogegen moderne quaderförmige Bauten das Element Erde verkörpern.

Die Liste der Analogien ist praktisch unbegrenzt: den Elementen sind z.B. auch 5 Jahreszeiten zugeordnet, 5 Geschmacksrichtungen, 5 Emotionen, 5 Witterungen, 5 Landschaftsformen, 5 Planeten usw.

Die Elemente haben einen wechselseitigen Einfluss aufeinander.

Der produktive Zyklus (die folgenden Elemente fördern einander):

Der destruktive Zyklus (die folgenden Elemente hemmen oder schaden einander): Die Fünf-Elemente-Lehre ist von großer Bedeutung im Feng Shui.




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