Garsdorf

Garsdorf war ein Ortsteil der Stadt Bedburg im Landkreis Bergheim in Nordrhein-Westfalen. Der Ort wurde 1965 wegen des Braunkohle-Tagebaus umgesiedelt in den neuen Ort Neu-Garsdorf bei Rath. In den letzten Jahren vor der Umsiedlung hatte Garsdorf 360 Einwohner.

Erstmals wurde Garsdorf im Jahre 1117 urkundlich erwähnt. Der heutige Name entwickelte sich aus Garsdorp, Geuestorp (bedeutet Landdorf), Geyrstorp, Gersdorf. In dem Ort bauten die Herren von Neuenahr eine Burg mit Weiher und unterirdischen Gängen. In der Folgezeit stand der Ort unter verschiedenen Herrschaften:

Bereits 1956 zeichnete sich ab, dass Garsdorf dem näherrückenden Tagebau Fortuna weichen sollte. Darauf begannen mehr und mehr Bewohner, den Ort zu verlassen. Zwischen 1963 und 1965 wurden die letzten Bewohner nach Neu-Garsdorf umgesiedelt.



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