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Ein Lineares Gleichungssystem hat die Form:
Der Algorithmus wird in zwei Etappen gegliedert.
Im zweiten Schritt werden von der letzten Zeile ausgehend die Variablen ausgerechnet und in die darüberliegende Zeile eingesetzt.
Ein lineares Gleichungssystemen kann eindeutig, mehrdeutig oder gar nicht lösbar sein. Die Unterscheidung in diese Fälle ist nach der ersten Etappe des Verfahrens möglich. Dazu wird die letzte Zeile betrachtet (siehe weiter unten).
Beispiel:
x + 2y + 3z = 2 hier: , , und x + y + z = 2 3x + 3y + z = 0Es werden schematisch nur die Koeffizienten (a, b, c, e) geschrieben:
1 2 3 2 1 1 1 2 3 3 1 0Jetzt muss man so umformen, dass und Null werden. Man muss dafür Vielfache der ersten Gleichung zur zweiten und dritten Gleichung addieren. Das heißt für die 2. Zeile:
die 1. Zeile mit (-1) multiplizieren
Damit Null wird muss man die erste Zeile mit (-3) multiplizieren, dann geht es wie in der 2. Zeile weiter.
1 2 3 2 0 -1 -2 0 0 -3 -8 -6Um Null werden zu lassen muss man ein vielfaches der zweiten Zeile zur 3. Zeile addieren. Das heißt in diesem Fall:
1 2 3 2 0 -1 -2 0 0 0 -2 -6Nach dieser Zeile kann (siehe oben) über die Lösbarkeit entschieden werden.
Das Gleichungssystem ist:
0x + 0y + 0z = 0so können für alle 3 Werte beliebige Zahlen eingesetzt werden.
Weiter im Beispiel:
Die letzte Zeile bedeutet
-2z = -6, also z = 3,damit ergibt sich für die zweite Zeile
-1y -2z = 0, also y = -6und weiter
x = 5,also als Lösungsmenge die Menge mit dem Element
(5; -6; 3).