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Das Gebet ist eine zentrale Handlung aller theistischen Religionen. Im Buddhismus und Hinduismus spielt das Gebet eine eher periphere Rolle; die australischen Naturreligionen kennen keine Gebetspraktiken.
Im Gebet wendet sich der Mensch an die Gottheit. Insofern ist das Gebet eine einseitige Kommunikation des Menschen mit Gott. Die Gebetsanliegen umfassen Lob und Preis, Dank und Bitte, Hilferuf und Klage. Das Gebet ist zu unterscheiden von der Beschwörung einerseits und der Kontemplation andererseits.
Gebete erfolgen gemeinschaftlich, öffentlich oder privat. Ganze Gottesdienste können als Gebet begriffen werden, wie der Siddur am Sabbat, oder das Book of Common Prayer der Anglikanischen Kirche.
Gebete können formell erfolgen, frei formuliert oder schweigend (Quäker). Tradierten Gebetsformen kommt eine hohe Wertschätzung zu (z.B. dem Vaterunser, Rosenkranz, Der Engel des Herrn etc.).
Zitate
Siehe auch: Gebet (Christentum), Gebet (Judentum), Gebet (Islam)
(Bernhard von Clairvaux)
(Mutter Teresa)