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Die Geomagnetik zählt - ähnlich der Gravimetrie oder Teilen der Physikalischen Geodäsie - zu den Potentialverfahren und läßt sich universell und kostengünstig einsetzen. Die Interpretation (Deutung der Messungen) kann aber wie bei anderen Feldern mehrdeutig sein.
Das irdische Magnetfeld induziert ALLEN Stoffen magnetische Eigenschaften (induzierte Magnetisierung. Der Einfluss kann aber um viele Größenordnungen differieren, weil die Suszeptibilität stark vom Stoff abhängt (verschiedenste Gesteine, Erze; Metalle oder Keramik in einer Deponie usw. Durch die Induktion im Erdmagnetfeld werden diese Körper selbst zu Magneten. Ihr Magnetfeld überlagert sich dem der Erde als Störfeld, das "Anomalien" im Normalfeld erzeugt.
Geeignete Meßgeräte können solche Anomalien finden, abgrenzen und modellieren (Lage, Tiefe, Form) zu folgenden Zwecken:
Die Meßsysteme der Gradiometer messen mit 2 Sonden in Abständen unter 1m, um z.B. feine vertikale Änderung des Erdmagnetfeldes zu erfassen. Auch zeitliche Schwankungen können interessant sein.
Im wissenschaftlichen Dachverband der IUGG (Union für Geodäsie und Geophysik) ist die Magnetik durch die Assoziation IAGA vertreten. Den Übergang zu einer anderen stellt die Magnetotellurik in der Geoelektrik dar.
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