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Der Language Code ist ka bzw. geo oder kat (nach ISO 639).
Das Georgische gehört mit Mingrelisch, Lasisch und Swanisch zum kartvelischen (georgischen) Zweig (auch Südkaukasische Sprachen genannt) der Iberisch-Kaukasischen sprachen.
Phonologie
Georgisch hat fünf vokalische und 29 konsonantische Phoneme, darunter auch Ejektive. Die Konsonanten können sehr große Cluster (Konsonantenanhäufungen) bilden.
Die Betonung ist sehr schwach und nicht bedeutungsunterscheidend. Bei zwei- und dreisilbigen Wörtern liegt sie meistens auf der ersten, bei viersilbigen auf der zweiten Silbe. Ja-Nein-Fragen werden wie auf Deutsch mit der Hebung der Stimme realisiert.
Siehe auch: Georgisches Alphabet
Grammatik
Georgisch ist eine flektierende Sprache.
Georgisch hat keine Genus-Unterscheidung und keine Artikel.
Statt den zum Beispiel im deutschen üblichen Präpositionen verwendet georgisch Postpositionen, die entweder allein stehen oder an das Nomen angefügt werden können. Ein deutsches Beispiel für eine Postposition ist "dem Fluss entlang". Georgisch hat 7 Fälle, (Nominativ, Dativ, Genitiv, Instumental, Adverbial, Vokativ und Narrativ).
Der Narrativ ist ein Ergativ, der nur bei bestimmten Verbformen (Im Georgischen zum Beispiel beim Aorist) auftritt.
Die Wortstellung ist relativ frei.
Wortschatz
Georgisch hat zahlreiche Lehnwörter aus dem Türkischen, Farsi, Arabischen, Russischen und Englischen übernommen.
Viele georgische Familliennamen enden auf -dze (Altgeorgisch "Sohn"), -shvili ("Kind"), -ia (Mingrelische Familliennamen), -ani (Svanische Familliennamen), -uri (Khevsurische Familliennamen), u.a. wobei die unterschiedlichen Endungen bestimmten Regionen des Landes ungefähr zuzuordnen sind.
Josef Stalins ursprünglicher Name war Dschugaschwili (Dzhuga'shvili'), bekannt ist auch der ehemalige Präsident Eduard Schewardnadse (Shevardn'adze'), der unter Gorbatschow Außenminister der Sowjetunion war und im November 2003 bei der so genannten "Samtenen Revolution" gestürzt wurde.
Familiennamen
Weblinks