Gerd von Rundstedt

Karl Rudolf Gerd von Rundstedt (* 12. Dezember 1875 in Aschersleben, Sachsen-Anhalt; † 24. Februar 1953 in Hannover) war ein deutscher General und Heerführer im Zweiten Weltkrieg.

Rundstedt entstammte einer alten preußischen Soldatenfamilie, sein Vater, Gerd von Rundstedt, war ebenfalls General. Er trat in das preußischen Heer ein.

Unter Hitler avancierte er 1940 zum Generalfeldmarschall. Er führte die Heeresgruppe Süd im Russlandfeldzug und wurde mehrfach wegen Widersetzlichkeit abgelöst. Andererseits war er Vorsitzender des so genannten "Ehrenhofes" der Wehrmacht, der 1944 die Verschwörer des 20. Juli 1944 aus der Wehrmacht ausschloß und so dem Volksgerichtshof überantwortete.

Nach dem Zweiten Weltkrieg geriet Rundstedt in britische Gefangenschaft und wurde als Kriegsverbrecher angeklagt. Wegen seines schlechten Gesundheitszustandes - er litt an einer Herzkrankheit - wurde das Verfahren ausgesetzt und Rundstedt 1949 aus der Haft entlassen.



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