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Germanium (von lat.: Germania Deutschland, Vaterland des Entdeckers Clemens Winkler (1838 - 1904)) ist ein chemisches Element. Es wurde am 6. Februar 1886 erstmals nachgewiesen.
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|+ Eigenschaften
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| colspan="2" align="center" | Gallium - Germanium - Arsen
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| rowspan="3" valign="center" | Si
Ge
Sn
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| Table of contents |
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2 Verwendung 3 Geschichte |
Germanium ist weit verbreitet, kommt aber nur in sehr geringen Konzentrationen vor. Es wird als Begleiter in Kupfer und Zinkerzen gefunden (Hettstedter Kupferschiefer). Die wichtigsten Minerale sind Argyrodit, Canfieldit, Germanit und Reniérit.
Als Halbleiter war es das führende Material in der Elektronik,
bis es vom Silizium verdrängt wurde und heute nur noch in der Hochfrequenztechnik eine Rolle spielt. Eventuell ändert sich das wieder mit der neuen Germanium-Kohlenstoff-Silizium Technologie.
Seine zweite Verwendung findet es in optischen Gläsern mit Infarotdurchlässigkeit. Bei Germanium lässt sich, im Gegensatz zu Stahl, nicht durch Neutronenstrahlung die Kristallstruktur zerbrechen. Es fängt den Stoß des Neutrons elastisch auf. Bisher findet diese Entdeckung jedoch keine Nutzung in Reaktoren.
Vorkommen
Verwendung
Geschichte
Die Entdeckung des Germaniums verdanken wir Clemens Winkler, einem Chemiker an der Bergbauakademie Freiberg (in Freiberg (Sachsen)), der mit Kobalt-Glas arbeitete. Er untersuchte das Mineral Argyrodit und fand dabei das neue Element Germanium. Es stellte sich später als das Eka-Silizium heraus, das 1871 von Dimitri Mendelejew vorausgesagt worden war.