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Vergleiche Geschichte der Mongolei.
Um 1766 v. Chr. gehörte das Gebiet der späteren Mongolei zum Reich der [[Hunnen Ab 46 Zerfall und 216 Untergang des Hunnenreiches. Ab dem 3. Jahrhundert gehörten die Mongolen zum Awarenreich. 552 wurden die Mongolen Teil der Göktürken. Ab 1100 wurden die Mongolen von den türkischen Herrschern unabhängig. Um 1150 herum eint Qabul Qagan Qan als erster alle mongolischen Stämme - es ist der Großvater des späteren Dschingis Khan! Der Begriff Mongolen bezeichnet die ursprünglichen Völker der Mongolei, einem Land nördlich von China auf der Hochebene. Trotz ihrer geringen Zahl (um 1200 ca. 200.000) spielten die Mongolen eine herausragende Rolle in der Weltgeschichte. Aufgestiegen unter Führung Dschingis Khans (1155/1162-1227) errichteten die Mongolen das größte Landreich der Geschichte in der Größe von 33,5 Mio km² und unterwarfen mehr als 100 Million Menschen ihrer Gewalt.
Auf dem Höhepunkt ihrer Macht beherrschten sie die größten Teile Chinas, Koreas, Afghanistans, Georgiens, Armeniens, Russlands, Ungarns sowie die dazwischen liegenden Länder. Die Mongolen waren Nomadenvölker, die im 13. Jahrhundert von hochentwickelten landwirtschaftlichen und städtischen Kulturen umgeben waren. Keine dieser Zivilisationen jedoch verfügte über eine starke Zentralgewalt. In Asien, Russland und dem nahen Osten herrschten im Niedergang befindliche Königreiche oder Stadtstaaten.
Die Mongolen nutzten die strategische Chance dieses Machtvakuums aus und verbanden alle diese Regionen dank erdrückender mongolischer Kriegsführung zu einer Art Staatenverband mit politischen wie wirtschaftlichen Interessen. Sie waren vom Handel mit den städtisch siedelnden Völkern vollständig abhängig. Als Nomaden waren sie kaum in der Lage, Vorräte anzulegen oder das Handwerk zu fördern, um technische Erzeugnisse zu produzieren.
Man unterstellt, Dschingis Khans Ziel sei nicht die Unterwerfung der benachbarten Kulturen unter die nomadische Lebensweise gewesen, sondern ihre Zerstörung. Der Herrscher der Nomaden habe angeblich die Vorteile städtischer Lebensweise nicht verstanden. In Wirklichkeit wurde er sich der Bedeutung des wirtschaftlichen Zusammenhangs mit diesen Völkern im Laufe der Zeit sehr wohl bewusst.
Im Laufe weniger Jahrzehnte begriffen die Mongolen unter Yelü Chutsai und Sorghaghtani Beki (siehe "Staatsphilosophie" unten), welche Bedeutsamkeit im Beibehalten des Status Quo liegt. Ihre Fürsten versuchten nun auch im Interesse der seßhaften Bevölkerung zu handeln, auch wenn das nicht zu jeder Zeit gelang.
Wenn den städtischen Völkern erlaubt würde, ihre Lebensweise fortzusetzen (sosehr diese dem Khan auch fremd geschienen haben mag), könnten sie einen Überschuss der Nahrung und der Waren produzieren, deren Teil als Steuern an den Khan zu zahlen wäre. Dies verhieß der aggressiven Politik des Khans einen außerordentlichen ökonomischen Erfolg. Dschingis Khans Nachfolger Ugedai Khan willigte um 1234 ein, seinen Tribut in eine Steuer umzuwandeln, auf diese Weise wurden zahllose Leben und ganze Kulturen gerettet.
Dschingis Khan hatte ursprünglich nicht die Absicht, ein Weltreich zu errichten. Jeder seiner Eroberungen ging eine besondere Erörterung der sich entwickelnden politischen Lage und der ökonomischen Vorteile voraus.
Ein Beispiel ist die Eroberung der nordchinesischen Hauptstadt Peking 1215. Er schlug nach der Eroberung der Hauptstadt die Chance aus, die Erweiterung auf ganz Nordchina auszudehnen und kehrte nach seinem Sieg einfach nach Hause zur Steppe zurück. Der Krieg gegen das Choresmische Reich 1219-21 begann aufgrund von Handelstreitigkeiten.
Chronik der Mongolen vom 13.-17. Jhrd.
Siehe auch: Mongolen