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| Table of contents |
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2 19. Jahrhundert / Anfang 20. Jahrhundert 3 Unabhängigkeit seit 1918 4 2. Weltkrieg und Besetzung 5 Unabhängigkeit seit 1991 |
Mittelalter und frühe Neuzeit
1240 wird Litauen von Fürst Mindaugas aus vielen Kleinstaaten gebildet. Nach und nach kommt das Gebiet des heutigen Weißrusslands unter litauische Herrschaft. Die Ostseehafenstädte bleiben im Einfluss der Hanse. 1386 lässt sich Fürst Jagiello taufen und nimmt die polnische Königskrone an (polnische Geschichte).
19. Jahrhundert / Anfang 20. Jahrhundert
Mit Polen bleibt Litauen bis zu dessen Teilungen verbunden und wird in deren Folge von den Russen besetzt. In dieser Zeit begitt eine starke Auswanderung in Richtung USA. Der Bildung eines eigenen Landtages während der russischen Zeit folgt die Besetzung durch Deutschland im 1. Weltkrieg.
Unabhängigkeit seit 1918
1918 wird mit Zustimmung Deutschlands die Republik Litauen mit Hauptstadt Vilnius proklamiert. Das von vielen Polen bewohnte Vilnius wird aber kurz darauf von Polen unter Präsident Pilsudski besetzt - Kaunas wird provisorische Hauptstadt. Außenpolitisch orientiert sich Litauen an den baltischen Nachbarländern.
2. Weltkrieg und Besetzung
1939 wird das Memelland um die Stadt Klaipeda von deutschen Truppen besetzt. Im Verlauf des 2. Weltkrieg kommmt Litauen verschiedene Male zwischen die Fronten, was zu hohen Verlusten v.a. unter der jüdischen Bevölkerung führt. Nach dem Krieg besetzt die Sowjetunion Litauen und etabliert dort gegen den Widerstand der Bevölkerung eine Sowjetrepublik. Diese Besetzung wird vom Westen hingenommen, jedoch nie anerkannt.
Unabhängigkeit seit 1991
Im Zuge der Perestrojka erklärt sich Litauen 1990 zum souveränen Staat. Die sowjetische Regierung bemüht sich, die Bewegung gewaltsam niederzuschlagen. Schließlich setzt sich die Unabhängigkeitsbewegung durch und nach einer erfolgreichen Volksabstimmung am 9. Februar 1991 erlangt Litauen zusammen mit Lettland und Estland seine Unabhängigkeit wieder. Nach anfänglicher Wirtschaftskrise und politischer Instabilität gewinnt die Reformpolitik zunehmend an Dynamik, so dass Litauen 2004 die Mitglied in EU und NATO angeboten wird.
2003 sorgt eine Affäre um den litauischen Präsidenten Paksas für Wirbel, in der ihm Verwicklungen der organisierten Kriminalität vorgeworfen werden. Am 19. Februar 2004 stimmt das litauische Parlament schließlich mit 62 zu 11 Stimmen für die Einleitung eines Amtsenthebungsverfahren.