Geschichte Sloweniens

Slowenien setzt sich aus historischen Teilen Österreich-Ungarns zusammen. Das Kernland bildet die Krain mit dem Zentrum Laibach. Den Osten des Landes umfasst die südliche Steiermark mit dem Zentrum Maribor, während der an die Adria grenzende Region aus dem ehemaligen österreichischen Küstenland mit dem Zentrum Koper besteht.

Nach dem für Österreich-Ungarn verlorengegangenen 1. Weltkrieg kam Slowenien an das neugegründete "Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen", dem späteren Jugoslawien.

Im 2. Weltkrieg war das Land z.T. von Italien, z.T. von Deutschland besetzt.

1991 Am 25. Juni löste sich Slowenien aus dem Staatsverband Jugoslawien und erklärte seine Unabhängigkeit (endgültig am 8. Okt.), was eine militärische Intervention Restjugoslawiens auslöste.

Seitdem hat sich das Land schnell stabilisiert und gilt als der am weitesten vorangeschrittene Reformstaat des ehemaligen Ostblocks.

Slowenien soll nach der Entscheidung auf dem EU-Gipfeltreffen am 13. Dezember 2002 in Kopenhagen zum 1. Mai 2004 mit neun weiteren osteuropäischen Staaten in die Europäische Union aufgenommen werden.



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